Mittwoch, 31. Mai 2017

Coffethoughts #6- searchingforkitsch and me

Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, euch geht es gut.
Jetzt ist es schon fünf Wochen her, dass ich meinen letzten Post hier geschrieben und hochgeladen habe. Irgendwie hat es mich wahnsinnig genervt, dass so lange nichts kam, wahrscheinlich mehr als euch. 
Deshalb möchte ich euch kurz erklären, was in letzter Zeit mein Problem mit meinem Blog war. Vielleicht kennen Einige von euch ähnliche Situationen und/oder interessieren sich für meine. Deshalb wird sich der heutige Coffeethoughts ganz unegozentrisch um mich selbst drehen. 
Viel Spaß:) 





Wie ich mittlerweile schon ein paar Mal erzählt habe, habe ich diesen Blog ganz ohne Hintergedanken gestartet. Ich liebe es zu Schreiben und versuche mich seit meinem zwölften Lebensjahr an Kurz- und manchmal auch etwas längeren Geschichten. Allerdings handeln diese von erfundenen Protagonisten und als ich das Blogger-Ding entdeckt habe, bekam ich Lust auch mal etwas über mich selbst zu schreiben. 
Wie unprofessionell und verpeilt das Ganze war, haben Einige von euch miterlebt, was ich nebenbei bemerkt sehr zu schätzen weiß. Ich habe mir zuletzt meine alten Posts angesehen und festgestellt, dass einige, die mir auch heute noch liebe Kommentare hinterlassen, bereits bei meinem zweiten oder dritten Post dabei waren. Danke :* 

Mit der Zeit nahm alles, was hier passiert, mehr Form an und ich habe angefangen mir Gedanken um Layout, Themen, Formate und Inhalte zu machen.
Mit diesen Gedanken habe ich mir jedoch seit Anfang diesen Jahres Druck gemacht: Die Bilder müssen hochwertig aufgenommen und lange bearbeitet sein, die Texte perfekt ausformuliert und ich wollte ein bis zwei Mal die Woche mit Themen, die jeden ansprechen, aufwarten. 
Bei allen Ideen für beispielsweise Kitschkolumnen frage ich mich: „Ist das Thema nicht blöd? Wird es euch wirklich interessieren? Ist es genug?

Dabei habe ich mir natürlich auch viele andere Blogs angesehen und mir schienen diese viel perfekter. Von den Aufnahmen, über die Texte bis hin zum Layout. Und das hat mir noch mehr Druck gemacht. 

Doch auch wenn das Layout immer noch nicht perfekt (wahrscheinlich hätte ich doch gleich bei Wordpress anfangen sollen) und vielleicht nicht jeder Post so relevant ist wie der vorherige, macht es mir wirklich Spaß zu Bloggen und searchingforkitsch und ihr seid mir ans Herz gewachsen.

Ich denke, es war gut, dass der Blog und ich jetzt für ein paar Wochen Abstand voneinander hatten, denn in der Zeit, in der ich nicht gebloggt habe, habe ich gemerkt, dass er mir fehlt. Diese Erkenntnis war wichtig für mich, um zu wissen, dass ich nicht nur irgendwie, sondern auf jeden Fall hier weitermachen möchte. Ich habe neue Kraft und einige neue Ideen gesammelt. 


Lange Rede, hoffentlich mit Sinn: Ich werde hier auf jeden Fall weiter Blogposts schreiben und mir natürlich auch immer noch viel Mühe geben. Jedoch werde ich mich nicht mehr unter Druck setzen, sondern das Ganze wieder etwas naiver angehen, denn ich habe das Gefühl, dass ich mich mit dieser erzwungenen Professionalität von mir entferne. 
Letztendlich ist das Bloggen ein großes Hobby von mir und nicht mein Job und Hobbys haben keinen Sinn, wenn es nicht immer ein bisschen mehr Spaß macht, als es Arbeit ist. 



Danke, dass ihr diesen Post gelesen habt. Vielleicht versteht ihr meine Überlegungen ja, wenn nicht ist es auch nicht schlimm:) 
Liebste Grüße und ein wunderschönes Wochenende, 
eure Sonja 
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Kommentare

  1. Danke, dass du deine Gedanken teilst - keine Sorge, jeder zweifelt mal! Und ja, bitte mach weiter und ich hoffe, dass du auch weiterhin Spaß am Bloggen haben wirst! Es muss nicht perfekt sein, keine Sorge, mach einfach weiter und verbessere dich im Lauf der Zeit!

    Ich wünsche dir dabei ganz viel Erfolg!

    Gaaanz liebe Grüße,
    Ricarda von CATS & DOGS: http://www.wie-hund-und-katze.com

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    1. Hallo liebe Ricarda,
      danke für deine lieben Worte, ich freue mich sehr über deinen Kommentar!
      Wahrscheinlich hast du Recht, dass sich das Ganze eher im laufe der Zeit entwickeln muss. Von heute auf morgen perfekt sein zu wollen, macht nicht glücklich.

      Liebe Grüße und einen schönen Abend!

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  2. Oh ich wünsche dir viel Erfolg
    http://carrieslifestyle.com

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  3. Schön das du wieder da bist! *-* Ich kenne das auch nur zu gut von mir. Aber letztlich sollte jeder mehr auf sich selbst schauen, denn jeder unserer Blogs ist einmalig und toll so wie er ist! Ich liebe deine Kitschkolumnen und mag dein Blogdesign. Ja, es ist klassischer, aber genau das mag ich. :)
    Hab eine schöne Restwoche!
    Liebst, Leni
    http://www.theblondejourney.com/

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    1. Hallo liebe Leni :*
      Das hast du schön gesagt und ich gebe dir absolut Recht! Außerdem wäre es ja auch langweilig, wenn alle Blogs gleich wären:)
      Vielen Dank!

      Liebste Grüße und noch einen schönen Abend:)

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  4. Hi :)

    Ich finde es toll, dass du deine Gedanken übers Bloggen mit uns teilst! Gerade dieses "verpeilte und ungeplante" finde ich an deinem Blog so toll und macht ihn so persönlich und liebenswert.
    Also freue ich mich weiterhin auf deine neuen Posts und Coffeethoughts von dir <3

    Alles Liebe
    Maxi von Die Vorleser ♥

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    1. Hallo ihr Lieben:)
      Dankeschön für deine liebe Rückmeldung! Ich schätze auf dem Blog meine Gedanken zu teilen, ist wohl der Teil, den ich mit am liebsten mag.
      Liebste Grüße!

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  5. Manchmal verrennt man sich halt auch so sehr in seinen Perfektionismus, dass die ganze Spontanität, Freude und Kreativität verloren geht. Und die braucht man beim Schreiben auch halt oft einfach (Stichwort: Muse). Und gerade mit etwas Abstand entdeckt man dann den Spaß am Schreiben und Teilen oftmals wieder.
    Ich hoffe so geht's dir nun!

    Und danke für deinen ausführlichen Kommentar zu "Tote Mädchen lügen nicht".
    Ich finde es halt gefährlich diese Depression, unter der Hannah leidet, nicht zu thematisieren. Die meisten Gründe für ihren Selbstmord sind Dinge, die auf die ein oder andere Weise leider viele mal so erleben... gerade Teenager und für die ist die Serie in erster Linie konzipiert. Da wandelt man schon auf einem sehr schmalen Grat.

    Genau! Ihre Eltern sind ja trotz ihrer eigenen Probleme auch immer wieder auf Hannah eingegangen; gerade ihre Mutter. Man hatte nicht das Gefühl, dass sie kein gutes Verhältnis zueinander hatten...
    Fand ich auch etwas seltsam dargestellt; aber da sind ja definitiv die Serienautoren schuld. Im Buch wurde auf die Eltern ja gar nicht groß eingegangen.

    Ich hab auch manchmal ein bisschen drüber nachgedacht, was wohl passiert wäre, wenn die sich vom Buch entfernt und das Opfer/Täter Verhältnis sich wirklich gedreht hätte... Na ja, wie du schreibst, das wäre wohl wirklich zu weit entfernt gewesen bzw. hätte die ganze Mobbing Sache auch eher wieder in Richtung Thriller gedreht; wäre dann weniger ernsthafte Ermahnung/Kritik gewesen. ;)

    Freut mich, dass dir der Post gefallen hat und du dir daraufhin noch mal Gedanken über das Thema gemacht hast. Für einen langen Kommentar brauchst du dich definitiv nicht zu entschuldigen, es freut mich ja, wenn sich jemand ganz ernsthaft damit auseinander gesetzt hat!

    http://www.blog.christinepolz.com

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    1. Hallo liebe Christine,

      das hast du sehr perfekt auf den Punkt gebracht! Ich hoffe auch, dass ich meine Muse wiedergefunden habe, ich habe ein gutes Gefühl:)

      Ja ich denke auch, dass der Punkt, dass Schüler, denen vergleichbares wie Hannah passiert ist (selbst, wenn nur eine Situation auf sie zutrifft) sich vllt etwas zu gut mit ihr identifizieren können. Mir ist klar, dass der Film darstellen soll, dass Selbstmord keine Option ist, aber sein wir ehrlich: Wie oft kommen Dinge eben nicht so an wie sie gemeint sind?

      Ich habe übrigens sehr gerne so ausführlich kommentiert. Ich lese gerne Meinungen zu Büchern und Serien, die ich auch selber gesehen habe. Bei "Tote Mädchen lügen nicht", waren es meistens entweder unreflektierte Lobeshymnen oder Verrisse ohne Begründung, nach dem Motto "alle finden es toll, darum finde ich es jetzt blöd".
      Gerade deshalb habe ich mich so über deine Meinung gefreut und konnte deine Punkte gut nachvollziehen! Also danke noch mal für den tollen Post:)

      Liebste Grüße und noch einen schönen Abend!

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  6. Hey liebe Sonja-Louise!

    Ich finde es super, dass du deine Gedanken so offen mit uns teilst und solange dir das Bloggen Freude bereitet, lasse dich von nichts und niemanden davon abbringen! Ich lese deine Beiträge immer sehr gerne <3

    XXX,



    Wiebke von WIEBKEMBG



    Instagram||Facebook

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    1. Dankeschön Wiebke,
      es ist wirklich toll, das zu hören. Vielen Danke meine Liebe<3

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  7. Schön, dass du wieder hier bist <3
    Du hast den Text wirklich sehr schön geschrieben und ich verstehe dich total! Irgendwann setzt man sich mit so etwas zu sehr unter Druck und stellt viel zu hohe Erwartungen an sich. Es ist wirklich besser, alles mit ein bisschen mehr Naivität zu sehen und sich den Spaß an der Sache zu bewahren :)

    Liebe Grüße, Caro :*
    http://nilooorac.com/

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    1. Danke liebe Carolin:) Genau so ist es und am Ende des Tages wird man mit dem Druck unglücklich und hat keinen Spaß mehr am Bloggen. Das ergibt wirklich keinen Sinn!

      Liebste Grüße!

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  8. Liebe Sonja Louise,
    es ist wirklich ganz normal mal unzufrieden zu sein und sich mit anderen zu vergleichen. Ich glaube gerade Blogger kommen da gar nicht drum herum. Ständig fragt man sich, ist mein Inhalt gut genug, warum sind andere erfolgreich, was fehlt mir und und und. Und wie du so schön berichtet hast, manchmal brauch man einfach etwas Abstand um sich neuzusortieren und zu erkennen, was man schon geschaffen hat! Dein Blog ist wunderbar und auch das Layout - glaub an Dich! AUch wenn es nicht immer einfach ist, aber wir müssen wohl alle aufhören uns zu sehr mit anderen zu vergleichen :)

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Start in die neue Woche! ♥
    Liebste Grüße an Dich ♥ Saskia von [ http://www.demwindentgegen.de ]

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    1. Hallo liebe Saskia,
      da gebe ich dir Recht. Wenn man andere Blogs liest, vergleicht man sich automatisch. Das beginnt ja manchmal schon bei Instagram.
      Vielen Dank für deine lieben Wort, das hilf wirklich sehr<3

      Liebste Grüße und noch einen schönen Sonntagabend!

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  9. Deine Gedanken kenne ich nur zu gut - so ging es mir auch eine Zeit lang. Letztendlich hatte ich meinen Perfektionismus satt und ich habe wieder das gemacht was mir Spaß macht: Bloggen über Themen die mir gefallen und die ich mir selbst heraussuche. Auch wenn meine Bilder oder die Inhalte der Postings nicht perfekt sind, mag ich meinen Blog so wie er ist :)

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

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    1. Das ist auch die richtige Herangehensweise, denke ich:)
      Danke für deine Gedanken zu dem Thema und liebste Grüße!

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  10. Ich kenne das auch sehr gut. Oft sieht man andere Blogs und vergleicht sich, aber ich finde genau dass ist das Gute am Bloggen. Die Vielfalt an den verschieden Blogs und Layots.


    PS: super schönen Blog hast du :) Ich folge dir gleich mal!
    liebe grüße
    Meli von https://welcometomybeautywonderland.blogspot.de/

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    1. Hallo, ja da hast du wirklich recht! Und vor allem beim Layout bin ich so super kritisch, dass ich jetzt am liebsten schon wieder alles umwerfen würde.

      P.S.: Vielen Dank:) Ich gucke gleich mal bei dir vorbei:)

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