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Hallo ihr Lieben,

der Januar ist jetzt schon fast wieder vorbei und bisher habe ich es noch gar nicht geschafft euch meine to reads vorzustellen. Das möchte ich heute endlich nachholen, denn mittlerweile stehen einige Bücher auf meiner Liste für 2018. Manche von ihnen will ich schon sehr lange lesen und andere habe ich erst kürzlich geschenkt bekommen. Es sind ein paar mehr geworden, also nehmt euch am besten einen Kaffee und seht die Liste mal durch. 


Die Stadt der träumenden Bücher - Walter Moers 
Das habe ich schon in 2017 angefangen und habe es nun im Januar zuende gelesen. Das Buch ist eine Liebeserklärung an Worte und Schriftsteller und obwohl keine Menschen im herrkömlichen Sinne Protagonisten der Geschichte sind oder vielleicht auch gerade deshalb, konnte ich mich sehr damit identifizieren. 

How to stop time - Matt Haig 
my currently read. Ich habe schon immer alles, was mit Zeitreisen zu tun hat, geliebt. Bei diesem Buch geht es allerdings um einen Mann, der nicht in der Zeit reist, sondern schon seit einigen Jahrhundert lebt, da er viel langsamer altert als normale Menschen. Im Mittelalter aufgewachsen ist er mittlerweile in der Jetztzeit angekommen und muss einen wichtige Menschen finden. Eine spannende Geschichte, lebhaft erzählt - I like:)

Das Joshua-Profil - Sebastian Fitzek 

Ich habe schon so lange vor endlich etwas von Sebastian Fitzek zu lesen. Und da meine Schwester dieses Buch sehr mochte, werde ich es ihr in Kürze entführen. 

Good night stories for Rebel Girls  - Elene Favilla,  Francesca Cavallo 
Ein weiteres Buch, was ich bereits lese. Ich könnte jetzt superweit ausholen, aber wir haben noch Einiges vor uns, also nur das Wesentliche: Für so ein Werk wurde es wirklich Zeit. Neben den schön erzählten Gesichten sind auch die Illustrationen sehr bemerkenswert. Und das nicht nur für kleine Rebel Girls. 



Konzert ohne Dichter - Klaus Modick 
Auch dieses Buch, wartet dringend darauf fertig gelesen zu werden. Es geht um die Künstlerin Paula Moderson Becker, die ich schon als Kind mochte und den berühmten Dichter Reiner Maria Rilke zu ihrer Zeit in Worpswede. Und auch Klaus Modick schreibt dieses Buch wie ein Gedicht, sodass man sich nie richtig entscheiden kann, ob es ein Roman, eine Dokumentation oder Lyrik ist. 

Die Frauen von la Principal - Luis Lach 
Dieses Buch hat meine liebe Schwester mir letztens von Dussmann mitgebracht. Ich habe mir ehrlich gesagt noch nicht angesehen, worum es geht, aber vertraue auf ihr Urteil und freue mich es zu lesen. 

Glück und Glas - Lilly Beck 
Und das zweite geschenkte Buch auf meiner Liste. Dieses habe ich von meinem Vater zu Weihnachten bekommen. Es geht um zwei Freundinnen, die sich während des kalten Kriegs aus den Augen verloren haben und sich nun wiedersehen. 

Harry Potter and the cursed Child - Jack Thorne 
Als es herausgekommen ist, habe ich mir das Buch sofort in englischer Sprache geschnappt auch schon damit angefangen. Und dann abgebrochen, obwohl ich es wirklich mochte. Schande über mich!

Der alte Mann und das Meer - Ernest Hemingway 
Ein guter Klassiker schadet nie, oder? Und gerade diesen will ich schon sooo lange lesen. Hoffentlich schaffe ich das dieses Jahr endlich mal!


Anna Karenina - Leo Tolstoy 
Noch ein Klassiker! Ich habe die Verfilmung schon mehrmals mit Begeisterung gesehen. Die Zeitepoche hat mich schon immer interessiert und gerade nachdem ich in der Uni einiges über russische Geschichte gelernt habe, interessiert es ich nur umso mehr. 

Der Lärm der Zeit - Julian Barnes 
Dieser Roman beschäftigt sich mit dem Leben des berühmten russischen Komponisten Schostakowitsch in der Stalinzeit. Da ich mich in letzter Zeit sehr für russische Kulturgeschichte interessiere, ist es definitiv eine Pflichtlektüre. Außerdem soll es großartig und pointiert geschrieben sein. 

The $100 Startup: Reinvent the Way you make a living, do what you love, and create a new Future - Chris Guillebeau 
Dieses Buch war sehr gehypt auf Goodreads und so bin ich darauf gestoßen. Das allerdings schon Mitte letzten Jahres. Aber nachdem ich vor zwei Jahren nach zwei Semestern mein BWL-Studium abgebrochen habe, kann dieses Buch nun vielleicht doch noch etwas retten ;) 

The Life-Changing magic of not giving a fuck: How to stop spending time you don't have with people you don't like doing things you don't want to do - Sarah Knight 
Social media wurde eine Zeit lang regelrecht mit diesem Buch geflutet und der Titel klingt auch wirklich vielversprechend. Eigentlich wollen doch die meisten von uns mehr tun, was wir wollen und weniger, was wir denken wollen zu müssen. 

Les poulets - Sophie de Ségur 
Und zum Schluss ein etwas besonderes Buch. Eigentlich ist es mehr ein Heft, was ich Ende letzten Jahres auf der Buch Berlin entdeckt. Das Besondere daran ist, dass es sich nicht, um einen konventionellen Roman handelt, sondern, dass er auf französisch und deutsch geschrieben ist. Mit viel Liebe gemacht und illustriert, bin ich überzeugt, dass einige Vokabeln bei mir hängen bleiben werden. 


Leider habe ich mir im vergangenen Jahr nicht so viel Zeit zum Lesen genommen, wie ich im Rückblick dann gerne gehabt hätte. Deshalb versuche ich mich zum einen durch die Liste zu motivieren, werde aber auch Goodreads wieder aktiver nutzen, um mich über das Gelesene auszutauschen. Solltet ihr die App auch verwenden, würde ich mich freuen, wenn wir uns dort anfreunden und austauschen. Außerdem würde ich mich sehr freuen zu erfahren, was eure to-reads 2018 sind. Und kennt ihr einige von meinen Büchern?
Liebst, 
Sonja

Hallo ihr Lieben, 

ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet und dass 2018 für euch viele Abenteuer und positive Überraschungen bereithält!<3 font="">
Ich möchte euch heute im dritten VisitingtheQueen ein bisschen von meinem Silvester berichten. In diesem Format meine Erlebnisse festzuhalten mag ich sehr, das ich sie so zum einen im Gedächtnis behalte und zum anderen auch eure Reiseposts immer sehr gerne lese!
Außerdem möchte ich euch ein paar Highlights vorstellen, die London im Winter zu bieten hat. Vielleicht ist das ja eine Inspiration für euren nächsten Trip oder es gibt auch ähnliche Aktivitäten in eurer Nähe. 

Am 29. bin ich mit meiner Schwester und einer guten Freundin nach London geflogen, um dort das Silvester 2017/2018 zu verbringen. Außerdem habe ich noch ein paar weihnachtliche Programmpunkte organisiert, darunter auch ein Besuch im Hyde Park. Wo Engländer normalerweise spazieren oder picknicken gehen, ist im Winter Jahrmarkt mit verschiedenen Attraktionen aufgebaut. Obwohl diese ziemlich teuer sind, musste eine Fahrt auf dem Kettenkarussell einfach sein:) 
Was ich am winterlichen London außerdem liebe ist, dass man an jeder vielbesuchten Straße ein bisschen Weihnachten entdecken kann: 
Vielleicht kein absolutes Winterhighlight aber trotzdem auch im Winter gut zu erkunden ist definitiv Soho. Ich war schon oft in London, aber noch nicht in diesem Stadtteil und mir wurde klar: Ich habe wirklich etwas verpasst. 
Das absolute Highlight war natürlich die Silvesternacht. Auch ohne Eintritt für das Feuerwerk bezahlt zu haben, war die Sicht von der Vauxhalles Bridge auf das Feuerwerk am London Eye super schön. Obwohl mir auf dem Hinweg ehrlich gesagt kurz etwas unwohl war - überall und ich meine wirklich überall standen Polizeiwagen und sind Polizisten Patrole gelaufen - konnte der DJ auf der Brücke uns schnell aufheitern und wir genossen das Feuerwerk in vollen Zügen! Leicht angeheitert wünschten wir im Anschluss jedem ein fröhliches God save the Queen
Was wir leider in dieser Reise nicht geschafft haben, ist ein Ausflug auf eine der Eisbahnen Londons. Ich hoffe, euch diese im nächsten VisitingtheQueen vorstellen zu können!


Wie steht ihr zu Städtetrips im Winter? Macht ihr das gern oder fahrt ihr bei den kalten Temperaturen lieber weit in den Süden? Und wie habt ihr das Silvester 2017/2018 verbracht? Ich freue mich sehr auf eure Kommentare! 
Hallo ihr Lieben, 

wir nähern uns Weihnachten immer schneller! Nur noch eine Woche, dann ist schon der Heilige Abend. Zunächst folgt Neues von der Geschenkefront: Mittlerweile kann ich wirklich über etwas Besserung berichten! Ich habe alle Geschenke geplant und nur die Selbstgemachten müssen noch fertig gebastelt werden. Dafür werde ich jetzt aber hoffentlich nächste Woche genug Zeit haben. 

Mein Ziel dieses Jahr war es in Weihnachtsstimmung zu kommen - und das habe ich geschafft! Aber natürlich haben die meisten von euch neben Arbeit, Uni oder Ausbildung auch nicht so viel Zeit sich mit Weihnachtsplätzchen bewaffnet in ein geschmücktes Haus zu setzen. 
Darum kommen heute ein paar Inspirationen, um auch in stressiger Zeit ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen - Weihnachtskitsch to go

Weihnachtsmusik

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich persönlich habe bereits Ende November angefangen Weihnachtsmusik zu hören. Wir haben zahlreiche Weihnachts-CDs von unterschiedlichen Interpreten und zum Teil auch mit Geschichten. Mittlerweile wurden diese von den meisten ja schon durchs Streamen abgelöst. Obwohl ich nach wie vor auf meine CDs schwöre, finde ich es gerade für Unterwegs toll, dass es auf allen Streamingportalen Weihnachtsplaylists gibt. So bekomme ich schon morgens auf dem Weg in die Stadt gute Laune. 

Weihnachtsbücher 

Ich liebe Weihnachtsgeschichten! Während meine Mama uns schon früh die Klassiker vorgelesen hat, lese ich heute romantische, leichte Liebesgeschichten in der S-Bahn auf dem Weg in die Uni oder zur Arbeit. All I want for Christmas von Amy Silver ist mir erst kürzlich wieder in die Hände gefallen. Ich hatte es Weihnachten 2015 gelesen und kenne jetzt nicht mehr den genauen Plot, aber weiß noch dass es perfekte S-Bahnliteratur war. Das to go -Prinzip lässt sich eben perfekt auf Taschenbücher anwenden. 
Daily essentials 

Wenn ihr vielleicht im Vergleich zu mir keine große Freunde an Weihnachtsdekoration findet - mein Wohnzimmer sieht aus wie das Winterwunderland - gibt es trotzdem ein paar Kleinigkeiten, um den Alltag zu verweihnachtlichen. Hierzu gehören für mich im Winter benötigte Gegenstände wie Handwärmer mit Weihnachtsmotiven oder auch kleine Kerzen und Weihnachtsdekorationen to go, die man sich ganz einfach an den Arbeitsplatz stellen kann. 


sich selbst dekorieren 

Wenn man nicht oft zu Hause ist und auf der Arbeit nicht dekorieren darf oder auch einfach keine Lust dazu hat Räume zu schmücken, ist es eine einfache Methode, sich selbst zu dekorieren. Ob man jetzt gleich den großen Heiligenschein mit Leuchteffekt auffährt oder sich lieber an etwas subtileren Weihnachtskugeln als Ohrringen versucht ist dabei natürlich jedem selbstüberlassen. Genauso, ob man diesen Unterpunkt ernst nehmen möchte :)
Ein positiver Nebeneffekt ist jedoch: So kommt nicht nur ihr in Weihnachtsstimmung, sondern gleich jeder, der euch ansieht.

eine weihnachtliche Einstellung 




Christmas isn't just a day, it's a frame of mind. 


Das ist wahrscheinlich der beste Tipp für eine Weihnachtsstimmung, die sich nicht nur perfekt to go umsetzen lässt, sondern auch eine schöne Einstellung für 2018 ist. 

Hallo ihr Lieben, 

ich wünsche euch einen wunderschönen zweiten Advent! 
In zwei Wochen ist Weihnachten, verratet mir mal bitte, ob ihr schon alle Weihnachtsgeschenke habt! Ich muss gestehen, dass ich noch nicht ganz fertig bin - hoffentlich kann ich euch nächste Woche etwas anderes berichten. 
An diesem Adventssonntag werde ich euch aber erst einmal drei verschiedene Arten von Weihnachtsoutfits und somit auch Weihnachtstypen vorstellen. Nehmt es aber bitte nicht zu ernst :)


Das Gammel-Weihnachten 

Weihnachten ist natürlich ein schönes Fest! Dennoch macht der Gammler nicht zu viel Stress und Aufwand darum. Nachdem er erst mal in Ruhe ausgeschlafen hat, muss die Familie besucht werden. Aber vorher nimmt man sich noch genug Zeit im Lieblingsoutfit - selbstverständlich schwarz und cool - eine Runde mit seinem Schmusekater um den Block zu drehen. Partnerlook ist angesagt! 



Das klassische Weihnachten

Es ist einfach eine schöne Tradition sich zu Weihnachten etwas schicker zu machen als an normalen Tagen im Jahr. Zu einem Kleid mit schöner Strickjacke und hohen Schuhe zu greifen, ist ein guter Klassiker, mit dem man bei einem Essen mit den Verwandten, einem Kirchenbesuch und natürlich auch dem Kuss mit dem Liebsten unter dem Mistelzweig perfekt gekleidet ist.




Das Blogger-Weihnachten 

Und zum Schluss das Bloggerweihnachten! Vormittags wird noch eifrig Emails beantwortet und andere wichtige Blogarbeit erledigt. Dennoch ist natürlich das Styling wichtig, damit der stressige Tag auch auf Instagram und Co geteilt werden kann. Das Outfit ist schick und durch die Jacke - die ich aufgrund des vielen Fells auch liebevoll als mein drittes Haustier bezeichne - auch ein wenig außergewöhnlich.


Habt ihr schon eine Idee, wie euer Weihnachtsoutfit aussehen soll? Kleidet ihr euch eher schick oder bequem? 

Mehr Weihnachtskitsch: 
Hallo ihr Lieben

ich habe eine Mission, welche lautet: Euch in Weihnachtsstimmung zu versetzten! Konkret bedeutet das, dass von nun an an jedem Adventssonntag ein Post zum Thema Weihnachtskitsch hochgeladen wird. Nur heute geht es ausnahmsweise schon zwei Tage früher los. Ich hoffe, diese kleine Reihe wird euch gefallen.

Und heute geht es auch gleich los! Obwohl die Weihnachtszeit für die meisten von uns immer am ersten Advent beginnt, heißt das nicht, dass dieses Datum nicht überraschend kommen kann. Für alle, die den ersten Advent dieses Jahr ein wenig verpasst haben, habe ich heute eine einfache Last Minute Idee für einen DIY Adventskranz. 



Materialien
Eigentlich braucht ihr nicht viel. Das wichtigste sind natürlich vier Kerzen, einen Boden für den Adventskranz, in meinem Fall ein silberner Teller, Tannenäste, goldene Schnur und Dekorationen eurer Wahl. Da ich dieses Jahr unbedingt etwas gold im Adventskranz haben wollte, habe ich zu goldenen Schneeflocken, Goldspray und getrockneten Orangenscheiben gegriffen. 



1. Zuerst habe ich meine etwas langweiligen Kerzen mit Gold aus einem Goldspray aufgewertet. Ihr könnt natürlich auch bereits glitzernde Kerzen kaufen oder eure auf andere Weise aufwerten, zum Beispiel mit rotem Wachs. 



2. Während die Kerzen getrocknet sind, habe ich die silberne Platte mit Tannenzweigen ausgelegt und sie mit goldener Schnurr zu einem kleinen Nest gebunden. Das ist der aufwendigste Teil! Falls ihr darauf nicht so viel Lust habt, könnt ihr euch einfach einen länglichen Untergrund wählen, auf dem es leichter ist die Äste in Form zu bringen. 



3. Ich habe die Kerzen nah aneinander im Kranz platziert und den Außenkranz mit ein paar Orangenscheiben geschmückt. Das Tannennest habe ich noch etwas in Form gebracht und überstehende Äste abgeschnitten. 


4. Zum Schluss habe ich nur noch ein paar goldene Schneeflocken über den Kranz gestreut. Wenn ihr es aber bunter wollt, könnt ihr die Äste mit Kugeln, kleinen Figuren und Lametta dekorieren. 


Wie versprochen: Eine super schnelle Last Minute Möglichkeit! 
Habt ihr schon einen Adventskranz? Ist er gekauft oder selbstgemacht?

Liebste Grüße und eine wunderschöne Weihnachtszeit, 
eure Sonja 
Hallo meine Lieben, 

ich hoffe euch geht es geht und ihr habt einen tollen November! Ich lasse jetzt mal das übliche Es tut mir leid, dass so lange kein Post mehr kam, der Blog hat mir wirklich gefehlt -Gelaber weg und komme gleich zum Wesentlichen: 
Ich neige dazu unzufrieden mit mir selber zu sein. 
Das erstreckte sich früher auch auf super viele Bereiche meines Lebens. Doch eigentlich dachte ich, das in den letzten beiden Jahren gut unter Kontrolle bekommen zu haben. Ich mag, wie ich aussehe, ich mag meinen Kleidungsstil und meistens mag ich auch, was ich sage und wie ich mich gebe. Ich bin kein unsicheres Mädchen mehr, was sich ständig Sorgen darum macht, wie andere sie finden oder ob sie das Richtige sagt. Eigentlich muss ich sagen, dass ich wahrscheinlich seit meinem sechsten Lebensjahr nicht mehr so zufrieden mit mir war, wie jetzt.


Allerdings hat mein Selbstbewusstsein in den letzten beiden Monaten einen kleinen oder auch etwas größeren Knick bekommen. Das basiert hauptsächlich auf Problemen mit der Uni und meiner Zukunftsplanung. Mein Studium und auch Einiges darum herum ist in den letzten beiden Jahren nicht so verlaufen, wie die kleine naive Sonja sich das beim Start ihres Studium mit frischen 18 Jahren vorgestellt hat. Und das Ganze erreichte dann am Anfang des Semesters seinen Höhepunkt, da meine besten Unifreundinnen ihr Studium abbrachen und ich im neuen Semester nicht die Kurse belegen konnte, die ich eigentlich geplant hatte. Das hat mir Druck gemacht, da ich von der Uni prinzipiell genervt bin und mich die Tatsache noch länger studieren zu müssen, als geplant, zurückgeworfen hat. Das sind allerdings Dinge, die sich nicht ändern lassen. Ich werde zwangsläufig neue Kurse besuchen müssen und länger für mein Studium brauchen. 

Ich bin mir sicher, dass ihr schon in ähnlichen Situation wart. Während der Schulzeit ist man unter Druck in zwölf Jahren ein gutes Abi zu machen, danach sollte man in Regelstudienzeit einen Bachelor abschließen, dann einen Job finden… jeder kann die Liste ergänzen und zusätzlich kommt noch der Druck, den wir uns selbst machen. Ich möchte nicht zur Ambitionslosigkeit aufrufen, sondern euch nur dazu ermuntern, euch keinen zusätzlichen Stress und ständige Sorgen zu machen, wenn ihr in einer Situation seid, die ihr momentan nicht ändern könnt. 
Mir persönlich geht es besser, seit ich akzeptiert habe, dass ich ein Semester "verliere" und mich auf meine Arbeit in der Bibliothek und auf die wenigen Kurse, die ich jetzt belege konzentriere. Ich habe neue Freunde in Arbeit und Uni gefunden und versuche nicht mehr nur den Bachelorabschluss als Ziel zu sehen, sondern habe mir als Zwischenziel gesetzt eine gute Zeit auf dem Weg dorthin zu haben.

Wie geht ihr mit Druck und Stress in Situationen um, die sich vorübergehend nicht ändern lassen? Ich freue mich über Tipps! 
Ich verabschiede mich mit ganz viel Liebe und einem passenden Zitat: 

 

eure Sonja 


Bonjour mes chéries,

jetzt ist doch tatsächlich wieder ein ganzer Monat seit meinem letzten Post ins Land gegangen. Dazu bleibt wohl nichtsweiter zu sagen außer: Schande dingdingding
Aber vielleicht ist das ja Schicksal? Obwohl ich es in diesem Fall wirklich mehr auf Zeitmangel schieben würde, da ich diese im September reduzieren musste auf: Arbeiten, Hausarbeiten schreiben und Schlaf. Hätte ich mir hingegen abseits von Geld und guten Noten frei aussuchen können, was ich in diesem Monat mache, wären meine Wünsche bestimmt auf andere Dinge gefallen. 
Allerdings klingt die Vorstellung, dass man tatsächlich so etwas wie eine Bestellung beim Universum machen kann, erstmal absurd. Auf Netflix bin ich nun allerdings auf einen, auf einem Buch basierenden, Film namens The Secret gestoßen, der genau das behauptet: Du ziehst an, was in deinen Gedanken dominiert. 



Was erst Mal nach dem Anfang von dem wohl kitschigsten Liebesroman des Jahres  à la Ich habe mir meinen Prinz auf dem weißen Pferd gewünscht und siehe da… klingt, ist allerdings auch durchaus biologisch untermauert. 
Es ist bewiesen, dass Gedanken in Frequenzen messbar sind. In dem Moment, indem man sich etwas vorstellt, sendet man diesen Gedanken in einer Frequenz aus. Diese sei wie ein magnetisches Signal. Je öfter man nun einen Gedanken denken würde, desto mehr magnetische Signale sende der Körper aus. Diese Signale zögen das an, was sie aussenden.  

Im Umkehrschluss wird also behauptet: Wenn du dich völlig auf das konzentrierst, was du willst, sorgt das Gesetzt der Anziehung dafür, dass du es bekommst. Denn du bekommst das, worauf du dich konzentrierst. 
Klingt für jeden mehr oder weniger logisch. Wie ein x-beliebiger Tumblr-Spruch: Think positive and positivity will comes around you. Doch das versucht wird, diese Lebenseinstellung mit einer biologisch-magnetistischen Theorie zu belegen, finde ich wirklich spannend. 
Die Quantenphysik hat belegt, dass das ganze Universum durch Anziehung besteht. Auch die Erde wird von ihrem inneren Magnetkern zusammengehalten. Und so müsse man lange genug an Dinge denken, die man sich wünscht und sich dabei selbst davon überzeugen, dass man all das, was man will, nicht nur bekommen wird, sondern schon hat. Man solle seine Hand ansehen, dann die Augen schließen und vor sich sehen, wie diese Hand beispielsweise das gute Arbeitszeugnis in der Hand hält. Wird dieser Gedanke oft genug und überzeugend gedacht, ziehen wir das gute Arbeitszeugnis magnetisch an. 

An alle die sich jetzt fragen: Kommst du dir nicht bescheuert vor, während du versuchst die Theorie zu erklären? - Ja! 
Ich führe keine Regentänze auf, versuche nicht mit der Kraft meiner Gedanken Gegenstände schweben zu lassen und bin allgemein nicht mal ein positiver Mensch. Allerdings wäre ich gerne einer. Und auch wenn ich selber noch in verschiedenen Bereichen begründete Zweifel an der Theorie habe, denke ich, dass sie mir helfen kann, ein etwas positiverer Mensch zu werden. Vielleicht auch einfach, weil die Vorstellung zu schön ist, so ähnlich wie Aladin eine Wunderlampe zu haben und sich Dinge wünschen zu können. 

Ich hoffe, dieser Post hat euch nicht zu sehr verwirrt. Ich fand es nur interessant diesen Blog auch mal für etwas unkonventionellere Dinge zu öffnen. Und wo sollte so etwas Platz finden, wenn nicht in der Kitschkolumne? Habt ihr auch schon etwas von solchen Theorien gehört und sind sie für euch völliger Schwachsinn, oder glaubt ihr, dass es manchmal Dinge im Universum gibt, die wir noch nicht ganz verstehen? 
Liebste Grüße 


Das Buch: The Secret, der Film ist auf Netflix zu finden: The Secret - das Geheimnis 

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